Das Dilemma der Menschenorientierung: Wenn eine Stärke unter Druck zum Stolperstein wird
Bei einem IT-Stammtisch haben wir kürzlich über Zielorientierung und Zielerreichung diskutiert. Dabei stand die These im Raum, dass Themen manchmal nicht vorankommen oder Ziele nicht wie geplant erreicht werden, weil der Blick zu stark auf die Menschen gerichtet ist und das eigentliche Ziel dabei aus dem Fokus gerät. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick darauf, was unser Verhalten eigentlich steuert und welche Rolle unsere eigenen Muster dabei spielen. Denn Menschenorientierung und Zielorientierung müssen sich keineswegs ausschließen. Wer Menschen mitnimmt, unterschiedliche Perspektiven einbezieht oder die Bedürfnisse von Kunden, Projektbeteiligten oder Mitarbeitenden versteht, schafft damit oft eine wichtige Voraussetzung dafür, Ziele überhaupt zu erreichen. Gerade in Veränderungsprozessen kann dieser Blick entscheidend dafür sein, ob Veränderungen angenommen und tatsächlich umgesetzt werden. Kritisch wird es erst dann, wenn der Blick auf die Menschen dazu führt, dass Entscheidungen n...